Der richtige Mietpreis entscheidet über Rendite, Vermietbarkeit und Rechtssicherheit. Zu hoch angesetzt, bleibt die Wohnung leer oder verstößt gegen die Mietpreisbremse; zu niedrig, verschenken Sie Einnahmen. So kalkulieren Sie fair und marktgerecht. Die ortsübliche Vergleichsmiete ermitteln. Basis jeder Mietkalkulation ist die ortsübliche Vergleichsmiete für vergleichbaren Wohnraum. Ziehen Sie den Mietspiegel Ihrer Gemeinde heran und berücksichtigen Sie Lage, Größe, Baujahr, Ausstattung und Zustand Ihrer Wohnung. Den Mietspiegel richtig lesen. Ein qualifizierter Mietspiegel weist Spannen je nach Wohnungsmerkmalen aus. Ordnen Sie Ihre Wohnung anhand der Kriterien ein und leiten Sie daraus eine realistische Spanne ab. Zu- und Abschläge ergeben sich aus konkreten Vor- und Nachteilen. Mietpreisbremse und rechtliche Grenzen. In Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt gilt die Mietpreisbremse: Bei Wiedervermietung darf die Miete höchstens 10 % über der Vergleichsmiete liegen. Prüfen Sie, ob Ihre Region betroffen ist und ob Ausnahmen greifen, um rechtliche Risiken zu vermeiden. Rendite und Vermietbarkeit im Blick. Kalkulieren Sie neben der zulässigen auch die tatsächlich erzielbare Miete. Ein realistischer, leicht unter dem Maximum liegender Preis kann Leerstand vermeiden und zuverlässige Mieter anziehen – was langfristig oft die bessere Rendite bringt.